Donnerstag, 11. Januar 2018

Bodenspekulation

Immobilien: Der letzte Grund ZEIT 3/2018  11.11.18

"[...] Da könnte eine Stiftung des Bundes einspringen – und nebenher die Kommunen ermutigen, endlich selbst aktiv zu werden, nach Kräften freie Liegenschaften zu kaufen und in Erbpacht zu vergeben, um die Übermacht der Immobilienkonzerne zu brechen. Es wäre eine Investition in die eigene Stärke.
In manchen Städten, in Ulm zum Beispiel, geht diese Strategie grandios auf. Sie horten eigenen Grund und Boden und steuern so, was wo und in welchem Ausmaß entsteht – um die Preistreiberei zu verhindern, Flächenfraß und Zersiedlung zu stoppen und selbst darüber zu bestimmen, wie sozial und genossenschaftlich das Wohnen sein soll. In Basel besitzen Genossenschaften und Stiftungen schon zehn Prozent aller Wohnungen – und vermieten sie 30 Prozent billiger als der Durchschnitt. [...]"

Keine Kommentare: