Die Geschichte der liberalen Partei in Großbritannien zeigt, wie ein begabter Politiker eine Partei zugrunde richten kann. Das funktioniert freilich nur, wenn diese keine wesentliche Funktion mehr im demokratischen Parteiensystem erfüllt.
In Großbritannien hat die Labour Party die Funktion der Liberalen übernommen.
Beide bisherigen Volksparteien können die Grünen nicht ersetzen.
Aber dass inzwischen eine Klimafront so nötig ist, wie es eine funktionierende Volksfront zur Abwehr der Nazis gewesen wäre, scheint mir deutlich.
Die Führungsmannschaften von CDU und SPD sehen es nicht so.
Das ergibt eine spannende Konstellation. Wie lange dauert es, bis sich ein demokratisches System auf eine grundlegend neue Situation einstellt?
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Sonntag, 2. Juni 2019
Zur Situation der SPD
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Montag, 23. September 2013
Zum Wahlergebnis
Dass die Partei, der der Graben zwischen Reich und Arm nicht groß genug sein konnte (Westerwelle), die die Energiewende nach allen Regeln der Kunst torpedierte (Roesler) [nicht dass Merkel sie engagiert anstrebte, aber Altmaier tat wenigstens so], und die ihre verdienten Mitglieder Hirsch und Baum seit Jahren im Regen stehen lässt, wenn es um liberale Themen geht, dass die aus dem Bundestag raus ist, begrüße ich sehr.
Vielleicht entsteht ja bald wieder eine liberale Partei.
Dass Gysi als Lohn für tapferes Ausharren trotz ständiger Anfeindungen und Beschimpfungen jetzt Vorsitzender der drittstärksten Fraktion ist, freut mich für ihn.
Dass in diesem Wahlkampf die [vielleicht sehr geringe] Chance, eine Wendestimmung zu erzeugen, total ausgelassen wurde, weil die Option Rot-rot-grün kategorisch von Beginn an ausgeschlossen war, habe ich sehr bedauert.
Was die Themen des Wahlkampfs hätten sein sollen, habe ich bereits geschrieben.
Immerhin: Noch schlechter als die schwarz-gelbe Koalition kann mit den im Bundestag verbliebenen Parteien die neue Regierung kaum werden.
Vielleicht entsteht ja bald wieder eine liberale Partei.
Dass Gysi als Lohn für tapferes Ausharren trotz ständiger Anfeindungen und Beschimpfungen jetzt Vorsitzender der drittstärksten Fraktion ist, freut mich für ihn.
Dass in diesem Wahlkampf die [vielleicht sehr geringe] Chance, eine Wendestimmung zu erzeugen, total ausgelassen wurde, weil die Option Rot-rot-grün kategorisch von Beginn an ausgeschlossen war, habe ich sehr bedauert.
Was die Themen des Wahlkampfs hätten sein sollen, habe ich bereits geschrieben.
Immerhin: Noch schlechter als die schwarz-gelbe Koalition kann mit den im Bundestag verbliebenen Parteien die neue Regierung kaum werden.
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