Die CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag mit 37,1 Prozent deutlich gewonnen. Zweitstärkste Kraft blieb mit 20,8 Prozent die rechtspopulistische AfD. Die europäische Presse ordnet die Ergebnisse unterschiedlich ein, nicht zuletzt im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl. | |||||||||||||||||||
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Zeichen der Trumpisierung Deutschlands?Für den Berlin-Korrespondent des Tageblatts, Werner Kolhoff, hat sich die Bereitschaft, eine rechtsextreme Partei zu wählen, in Sachsen-Anhalt verfestigt:
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Die CDU kann von Haseloff lernenDer Sieg des amtierenden Ministerpräsidenten ist auch ein Sieg über die AfD, glaubt dagegen Der Spiegel:
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Ein Geschenk für LaschetDie CDU wird im Herbst von diesem Wahlsieg profitieren können, prognostiziert auch Népszava:
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In schwierigen Zeiten punkten AmtsinhaberArmin Laschet sollte sich nicht zu viel auf das gute CDU-Resultat in Sachsen-Anhalt einbilden, meint dagegen Der Standard:
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Die Jungen wählen AfDZwar wurde die AfD von der CDU deutlich auf Rang zwei verwiesen, doch ein genauerer Blick stimmt Mladá fronta dnes nachdenklich:
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Dienstag, 8. Juni 2021
euro|topics: Wahl in Sachsen-Anhalt: Analysen aus Europas Presse
Sonntag, 13. März 2016
Landtagswahlergebnisse in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt
Protestwähler verhelfen der AfD zu zweistelligen Ergebnissen in allen drei Ländern. In Sachsen-Anhalt, dem einzigen neuen Bundesland in dieser Dreiergruppe, erhielt die AfD etwa doppelt so viele Stimmen wie in den beiden anderen Ländern.
Die Amtsinhaber und ihre Parteien behalten bzw, gewinnen die relative Mehrheit, dagegen wird der jeweilige Juniorpartner abgestraft. Es ist ein undankbares Geschäft, zweitstärkste Regierungspartei zu sein, in den Ländern wie im Bund.
Wenn die Wahlen eine Abstimmung über die Flüchtlingspolitik gewesen wäre, wäre es ein überwältigendes Ergebnis für die gegenwärtige Flüchtlingspolitik. Sie waren aber nur für die AfD eine solche Abstimmung.
Doch es gab offenkundig eine gewisse Verunsicherung, die die Wähler zur Stützung des klarsten Garanten der gegenwärtigen Flüchtlingspolitik, zur Partei des Amtsinhabers getrieben hat.
Die Amtsinhaber und ihre Parteien behalten bzw, gewinnen die relative Mehrheit, dagegen wird der jeweilige Juniorpartner abgestraft. Es ist ein undankbares Geschäft, zweitstärkste Regierungspartei zu sein, in den Ländern wie im Bund.
Wenn die Wahlen eine Abstimmung über die Flüchtlingspolitik gewesen wäre, wäre es ein überwältigendes Ergebnis für die gegenwärtige Flüchtlingspolitik. Sie waren aber nur für die AfD eine solche Abstimmung.
Doch es gab offenkundig eine gewisse Verunsicherung, die die Wähler zur Stützung des klarsten Garanten der gegenwärtigen Flüchtlingspolitik, zur Partei des Amtsinhabers getrieben hat.
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