"Es gab viele Gründe, diese Fußball-EM für völlig misslungen zu halten. 51 Spiele in elf Ländern, Tausende Fans, die dafür kreuz und quer durch Europa und sogar darüber hinaus reisten (weil Baku zu Vorderasien gehört) – das ist nicht nur in Zeiten von Delta und der Klimakrise verantwortungslos. Dazu ein Ausrichter, der Städte geradezu zwingt, Zuschauende in Stadien zu lassen. Ein Ausrichter, der irrlichternde Staatsmänner wie Viktor Orbán und Boris Johnson hofiert, die von Europa wenig wissen wollen, von einer Europameisterschaft aber seltsamerweise sehr viel, weil sie ihnen die Stadien richtig vollmacht. [...]" (ZEIT 12.7.21) mehr dazu
Dienstag, 13. Juli 2021
Montag, 12. Juli 2021
euro|topics: EM-Bilanz: Die Teams begeistern - die Politik weniger
Italien gewinnt den Titel des Fußball-Europameisters – nach einem 3:2-Sieg über England nach Elfmeter-Schießen vor 60.000 Fans im Londoner Wembley-Stadion. Was die beiden Teams betrifft, sind Europas Kommentatoren am Tag nach dem Finale voll des Lobes. Wie wenig das Turnier im Kontext der Pandemie hinterfragt wurde, kritisieren sie scharf. | |||||||||||||||||||
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Italiens Glanz ist zurückDie Azzurri ziehen uns wieder in den Bann, jubelt L'Équipe:
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Die noblere Mannschaft ist EnglandLa Stampa hätte den Engländern den Titelgewinn gegönnt:
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Gewonnen hat Covid-19Fröhliche Fußballfeste ohne Masken inmitten der Pandemie - Diário de Notícias kann das kaum fassen:
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Für Johnsons riskanten Kurs missbrauchtSpeziell über die laxen Regeln bei den letzten drei EM-Spielen ärgert sich Corriere del Ticino und sieht das volle Wembley-Stadion als:
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