Montag, 5. Februar 2018

Neue Strategie von Südkorea und China gegenüber Nordkorea

Der ehemalige Menschenrechtsanwalt Moon Jae-in, Präsident von Südkorea,
zeigte von Anfang an Dialogbereitschaft mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un, der im Dezember 2017 nach mehreren Raketentests und einem Atombombentest verkündet hatte, dass Nordkorea die Entwicklung zur Atommacht abgeschlossen habe. Nachdem sich der Konflikt gefährlich zugespitzt hatte, ging Kim Jong-un am 1. Januar 2018 überraschend auf das Angebot Südkoreas ein, sein Land im Februar 2018 an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teilnehmen zu lassen. Vertreter beider Staaten einigten sich bei Gesprächen in der demilitarisierten Zone in Panmunjom anderthalb Wochen später auf eine Drei-Punkte-Abschlusserklärung. Danach darf Nordkorea eine Delegation zu den Olympischen Winterspielen entsenden, für eine Entspannung sollen zwischen beiden Staaten Militärgespräche wiederaufgenommen werden und hochrangige Treffen sollen fortgesetzt werden, um den Austausch in verschiedenen Bereichen wiederzubeleben. Medien spekulierten darüber, dass Kim Jong-un auf eine Rücknahme von UN-Sanktionen hoffe oder die Beziehungen zwischen Südkorea und den USA unter Präsident Donald Trump schwächen wolle.[37][38][39]*
* Seite „Südkorea“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Februar 2018, 16:34 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=S%C3%BCdkorea&oldid=173628116 (Abgerufen: 5. Februar 2018, 05:50 UTC)

China setzt ebenfalls auf politische Einbindung Nordkoreas. (FR 5.2.18)
Den Schlüssel zur Lösung der sensiblen Situation auf der Koreanischen Halbinsel sieht China in einer dringend notwendigen Verbesserung des Verhältnisses zwischen den USA und Nordkorea.[242][243]*
*Seite „Volksrepublik China“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Februar 2018, 09:43 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Volksrepublik_China&oldid=173615822 (Abgerufen: 5. Februar 2018, 06:11 UTC) 

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