In der ägyptischen Stadt Sharm el Sheikh soll am Montagnachmittag unter der Beteiligung von US-Präsident Donald Trump das Gaza-Abkommen unterzeichnet werden. Die verbliebenen lebenden israelischen Geiseln, die nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 von der Hamas im Gazastreifen festgehaltenen worden waren, wurden bereits am Vormittag allesamt freigelassen. Kommentatoren loten die Chancen auf einen echten Frieden aus. | |||||||||||||||||
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Freilassung nur ein erster SchrittFür Financial Times ist es von entscheidender Bedeutung, dass Trump die vollständige Umsetzung des Plans sicherstellt:
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Waffenruhe beendet den Krieg nichtLa Stampa sieht in der Hamas einen großen Unsicherheitsfaktor:
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Inszenierter Frieden La Vanguardia (Spanien) ist skeptisch, weil die Ursachen des Konflikts nicht behoben werden: „Trump hat den Wegwerf-Frieden erfunden – und bislang funktioniert er. In seiner Welt ist das Wertvollste das, was inszeniert wird, also das, was so dargestellt wird, dass es gesehen und gefühlt werden kann; das, was als ewig verkauft wird, obwohl es in Wahrheit nur kurzlebig ist. Trump hat gezeigt, dass ein inszenierter Frieden besser ist als ein echter, weil er die Ursachen eines Konflikts nicht beheben muss. Er muss nur den Schmerz, den die Gewalt verursacht hat, ein wenig lindern – gerade genug, um die Wahrheit zu verschleiern, damit wir zu unserem Alltag zurückkehren können, in dem Glauben, Gaza sei ein überwundener Albtraum.“ | |||||||||||||||||
Montag, 13. Oktober 2025
euro|topics: Gaza: Wie weiter nach der Geiselbefreiung?
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