Dienstag, 18. März 2025

Vergleich der Selbstmordattentate von 9/11 und des Hamas-Massakers vom 7.10.2023

 Für die Hamas sterben alle Palästinenser, die gegenwärtig getötet werden oder verhungern o.a., den Märtyrertod wie ihre Vorbilder, die Selbstmordattentäter von 9/11. Und so viel haben die Menschenrechtsverletzungen von Abu-Ghuraib und der Ausgang des Afghanistanabenteuers ("Deutschland wird am Hindukusch verteidigt") doch wohl gezeigt: Die USA haben ihr Image als Weltpolizist beschädigt. Dafür war diesen "Märtyrern" kein Opfer zu groß. Entsprechend ging es der Hamas darum, das Image Israels als Asyl für des Opfer des Holocaust zu beschädigen. Das ist ihnen bei vielen Staaten der globalen Südens und - anscheinend - auch bei der Mehrheit der Mitglieder der UN-Vollversammlung gelungen. Dafür war ihnen kein Opfer zu groß.

Ob die Regierung Israels, gegen die zu dem Zeitpunkt mit großer Demonstrationen protestiert wurde, eine andere Wahl hatte, darüber lässt sich diskutieren. Dass die Veranstalter des 7.10.2023 mit ihren abscheulichen Gräueltaten ihr Ziel erreicht haben, ist etwas schwerer zu bestreiten. Das war auch den inzwischen getöteten Mitgliedern der Hamas jedes Opfer wert. Und dass Geiseln genommen wurden, eröffnet jetzt der Hamas Verhandlungsmöglichkeiten, die sie vorher nicht hatte.

Ob man der US-Regierung bei ihrer Entscheidung für den Irak- und den Afghanistankrieg eine Mitschuld am Hamas-Massaker zuschreiben sollte, mögen Historiker diskutieren.

Keine Kommentare: