Als Putin dann einflog, fühlte ich mich ein wenig an 80er-Jahre-Kalter-Krieg-Filme erinnert. Allerdings nur kurz. Denn als Trump ausgestiegen und seinen Teil des roten Teppichs entlanggelaufen war, blieb er stehen und klatschte in die Hände. Ein, so wirkte es, freudiges Warten auf den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Putin, gegen den der Internationale Strafgerichtshof (den die USA nicht anerkennen) einen Haftbefehl erlassen hat. Es ist, neben der gemeinsamen Fahrt von Trump und Putin in der Präsidentenlimousine "The Beast", das Bild, das für mich von diesem Gipfel in Alaska bleibt. Und natürlich die Ergebnisse, die zunächst diffus waren. Aber dann so sehr Sorge bereiteten, dass sich die europäischen Staats- und Regierungschefs, die an der Seite des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj stehen, entschlossen, ihn am Montag ins Weiße Haus zu begleiten.
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