Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat sich in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Bei der Zusammenkunft ging es insbesondere um die Kooperation von Deutschland und der Ukraine in der Waffenproduktion. Künftig sollen gemeinsam etwa Drohnen mit bis zu 1.500 Kilometer Reichweite entwickelt und produziert werden. Pistorius sagte der ARD, es gehe auch darum, Europa als Kontinent sicherer zu machen. Die Ukraine sei gerade bei der Entwicklung unbemannter Systeme wie Drohnen hoch innovativ.
Der Minister äußerte sich auch zu Putins jüngsten Aussagen über ein Ende des Ukraine-Krieges – er bezeichnete sie als ein „mögliches Täuschungsmanöver“, wie der Deutschlandfunk berichtet: Der russische Präsident könnte seine Truppen abziehen oder zu Verhandlungen ohne Vorbedingungen einladen. Stattdessen stelle er jedoch wie üblich Bedingungen. Mehr zu dem Besuch in Kiew gibt es auch bei der Frankfurter Rundschau.
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