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Die skandalumwitterte US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, ist nach Aufforderung von Donald Trump von ihrem Posten zurückgetreten. In Europa hatten vor allem Berichte für Aufsehen gesorgt, wonach sie in Athen angedeutet hatte, Washington könne Regierungen in der Region stürzen, wenn sie sich weigerten, teures US-Flüssiggas zu kaufen. Kurz darauf war in Rumänien die Regierung von Premier Ilie Bolojan auseinandergebrochen. |
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| Nicht an Trumps Regeln gehaltenÜber die Entlassung der US-Botschafterin schreibt die Journalistin Irina Olteanu auf Spotmedia: „Kimberly Guilfoyle hat die Spielregeln nicht verstanden. Das Einzige, was sie hätte machen müssen, wäre gewesen, sich einfach aus Schwierigkeiten herauszuhalten. Doch das war wohl zu schwierig für sie. Nun aber hat sie es selbst erfahren müssen. Wenn man mit dieser Präsidentschaft Geld verdienen will, muss man bestimmte Regeln beachten: Man darf nicht zu auffällig sein, den Chef nicht lächerlich machen. Wenn möglich, sich nicht erwischen lassen. Und vor allem: Keine Frau sein, deren beste Jahre hinter ihr liegen.“
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| Eine Verbündete der lokalen OligarchieIn Griechenland hatte Guilfoyle viel Spielraum, betont das Webportal TVXS: „Die scheidende US-Botschafterin hat viel mit der Mitsotakis-Regierung gemeinsam: Geld, Gier, die Neigung zu Vetternwirtschaft und Arroganz. Es sind diese Schwächen, die zu ihrem Sturz geführt haben. ... Kimberly Guilfoyle kam, um Geld zu verdienen, und hatte damit zunächst Erfolg. Sie knüpfte Verbindungen zur lokalen Oligarchie, flog mit ihren Privatflugzeugen herum und stieg in das lukrative Erdgasgeschäft ein, wie eine Großaktionärin. ... Die einheimischen Korrupten verstanden die Botschaft: Die Botschafterin wollte Geschäfte machen, hatte Trump hinter sich und scherte sich keinen Deut um diplomatische Formalitäten.“
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