Viele Politiker denken nicht mehr an Problemlösung oder wenigstens an Vorbeugung vor einer kommenden Katastrophe, sondern nur noch an ihr eigenes politische Überleben.
Können nicht wenigstens die Kirchen zu verantwortlicher Vernunft mahnen?
Viele Politiker denken nicht mehr an Problemlösung oder wenigstens an Vorbeugung vor einer kommenden Katastrophe, sondern nur noch an ihr eigenes politische Überleben.
Können nicht wenigstens die Kirchen zu verantwortlicher Vernunft mahnen?
Einen Monat vor den Kommunalwahlen hat der Tod eines mutmaßlich rechtsextremen Studenten Frankreich aufgeschreckt: Laut Staatsanwaltschaft wurde Quentin D. am 12. Februar am Rande eines Auftritts von Rima Hassan, einer Europa-Abgeordneten der Linkspartei LFI, von mehreren Personen zusammengeschlagen. Die französische Regierung sieht die LFI-nahe linksmilitante Jeune Garde (Junge Garde) für die Tat verantwortlich. | |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Atmosphäre ist von Angst geprägtDie Lage in Frankreich ist hochexplosiv, schreibt La Stampa:
| |||||||||||||||||||
| Teilen auf | ||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Bei rassistischen Morden kein Wir-GefühlDie taz sieht eine fragwürdige Überidentifikation mit dem Opfer:
| |||||||||||||||||||
| Teilen auf | ||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Gefahr von ultralinks wird ausgeblendetIn ihrem Feldzug gegen Marine Le Pen und die Rechten übersehen Frankreichs Linke, wie stark radikalisiert die eigenen Anhänger mittlerweile sind, moniert The Spectator:
| |||||||||||||||||||
| Teilen auf | ||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Extreme Rechte verbiegt RealitätDie extreme Rechte will den Fall ausschlachten, warnt Libération:
| |||||||||||||||||||
| Teilen auf | ||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Deeskalationstechniken als Schulstoff lehrenGewaltverweigerung muss Bildungsthema werden, rät Antoine Marie, Experte für politische Psychologie, in The Conversation:
| |||||||||||||||||||
| Teilen auf | ||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Historiker Frank Trentmann: „Die Europäer sind in eine verwundbare Position geraten“, FR 18.2.26, Interview
https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/trotz-aufruestung-fehlt-europa-eine-gemeinsame-verteidigungspolitik-94174589.html
"[...] Es wurde die Schuldenbremse gelockert und es steht mehr Geld für die Bundeswehr bereit. Zudem hat sich Deutschland verpflichtet, dauerhaft Kräfte in Litauen zu stationieren. Aber wenn man genauer hinschaut, erkennt man: Viele Maßnahmen greifen noch nicht. Finanzielle Zusagen führen nicht automatisch zu militärischer Einsatzfähigkeit. Die Aufrüstung stockt und die Rekrutenzahlen sind weiterhin zu niedrig. Besonders deutlich wird das am Beispiel der für Litauen vorgesehenen zwei Bataillone: Ihnen fehlen bislang mehr als die Hälfte der erhofften Freiwilligen.
Wie ist es auf europäischer Ebene?
Auf europäischer Ebene fehlt eine gemeinsame strategische Linie, die diesen Namen verdient. Das hat mehrere Gründe. Ein naheliegender ist: Die großen europäischen Länder sind seit 1945 sehr unterschiedlich geprägt, was ihr Militär angeht. Frankreich versteht sich gerne als Militärmacht, das gehört zum Selbstbild der Republik. Großbritannien ebenfalls – wenngleich seine nukleare Abschreckung enger mit den USA verflochten ist als die französische. Deutschland wiederum muss mental und politisch erst aus einer jahrzehntelang gepflegten Rolle der „Friedensmacht“ herausfinden und die eigene Verteidigungsfähigkeit überhaupt als Priorität erkennen. [...]"
Dazu die KI Gemini:
"Frank Trentmann, ein renommierter Historiker am Birkbeck College in London, hat sich in seinen jüngsten Veröffentlichungen und Interviews (insbesondere rund um sein 2024/2025 viel diskutiertes Werk „Aufbruch des Gewissens“ und sein neues Buch „Die blockierte Republik“) intensiv mit der moralischen und politischen Verfassung Deutschlands und Europas auseinandergesetzt.
Obwohl er kein klassischer Militärstratege ist, lassen sich seine Thesen zur europäischen Verteidigung und der deutschen Rolle darin wie folgt zusammenfassen:
Trentmann argumentiert, dass sich das deutsche „Gewissen“ seit 1945 grundlegend gewandelt hat. Lange Zeit war „Moral“ in Deutschland mit Pazifismus und Zurückhaltung gleichgesetzt.
Der Wandel: Er beobachtet, dass die Verteidigung der Demokratie heute zunehmend als eine moralische Pflicht wahrgenommen wird.
Die These: Wer die Freiheit erhalten will, darf nicht nur auf Diplomatie setzen, sondern muss bereit sein, diese auch materiell und militärisch zu schützen.
In seinem aktuellen Buch „Die blockierte Republik“ (2025/2026) kritisiert er eine deutsche Neigung zum Pessimismus und zur Selbstblockade, die auch die Verteidigungspolitik betrifft:
Strukturelle Trägheit: Er sieht Deutschland (und Teile Europas) in veralteten Strukturen gefangen, die schnelle Reaktionen auf neue Bedrohungen (wie den Ukraine-Krieg) erschweren.
Investitionsstau: Trentmann ordnet die Debatte um Verteidigungsausgaben in einen größeren Kontext ein: Er sieht die Notwendigkeit, massiv in die Zukunft zu investieren – wozu er neben Infrastruktur und Bildung explizit auch die europäische Sicherheit zählt.
Trentmann betont, dass die nationale Perspektive allein nicht mehr ausreicht. Er sieht die europäische Verteidigung als Lackmustest für die Fähigkeit des Kontinents, sich aus der Abhängigkeit (insbesondere von den USA) zu lösen.
Zukunft der NATO: Angesichts politischer Veränderungen in den USA (Stichwort: Trump-Administration) mahnt er, dass Europa eine eigene, kraftvolle Verteidigungsidentität entwickeln müsse, die nicht nur auf Technik, sondern auf einem gemeinsamen moralischen Fundament steht.
| Thema | Trentmanns Position |
| Pazifismus | Muss durch eine „wehrhafte Demokratie“ ergänzt werden. |
| Budget | Verteidigungsausgaben sind notwendige Investitionen gegen den Niedergang. |
| Mentalität | Deutschland muss den „Tunnelblick“ verlieren und globale Verantwortung akzeptieren. |
„Um die Herausforderung zu bewältigen, müsse man diese erstens als lösbar ansehen und zweitens ein Ziel haben.“ – Frank Trentmann zur aktuellen Krisenlage (2025).
Möchtest du mehr darüber erfahren, wie Trentmann die wirtschaftlichen Folgen der Aufrüstung für den europäischen Sozialstaat einschätzt?"
| |||||||||||||||||||
Die diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz stand im Zeichen des angespannten transatlantischen Verhältnisses: Wie stark kann Europa in der Ära Trump auf die USA als Nato-Partner zählen? Sind die USA noch Alliierter oder schon Gegner? Kann der Kontinent seine Sicherheit mit eigenen Kräften gewährleisten? Besondere Aufmerksamkeit galt deshalb der Rede von US-Außenminister Marco Rubio. | |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Langsam, aber sicher zur VerteidigungsfähigkeitPolityka sieht bereits einen neuen Kurs:
| |||||||||||||||||||
| Teilen auf | ||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
US-Machtpolitik in geschliffener SpracheDer Spiegel kann die Erleichterung der Europäer nach Rubios Auftritt nicht fassen:
| |||||||||||||||||||
| Teilen auf | ||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Europa findet seine StimmeIm Auftritt von Bundeskanzler Merz bei der Münchner Sicherheitskonferenz sieht NRC Anzeichen für ein neues erstarkendes Europa:
| |||||||||||||||||||
| Teilen auf | ||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Aufgewacht nach kalter Dusche aus WashingtonDank Trump ist Europa selbstständiger geworden, freut sich Iltalehti:
| |||||||||||||||||||
| Teilen auf | ||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Rüsten oder untergehenEuropa macht sich noch immer zu viele Illusionen über seine Sicherheit, beklagt Espreso:
| |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||