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Dienstag, 22. März 2011

Einige Links zu natur- und menschengemachten Katastrophen in Japan, Atomkraftwerken u.a.

Brüderle: Moratorium ist nur Wahlkampftaktik
Aus dem Protokoll:
Herr Dr. Keitel machte darauf aufmerksam, dass derzeit eine Meldung über die Ticker laufe, wonach die Bundesregierung am Nachmittag ein Moratorium der Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke bekannt geben wolle. Der Minister bestätigte dies und wies erläuternd darauf hin, dass angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen Druck auf der Politik laste und die Entscheidungen daher nicht immer rational seien. Er sei ein Befürworter der Kernenergie in Deutschland und für ihn sei klar, dass die energieintensive Industrie in der Wertschöpfungskette gebraucht werde. Es könne daher keinen Weg geben, der sie in ihrer Existenz gefährde. (Spiegel online)
In der weiteren Aussprache, an der sich die Herren Dr. Enders und Dr. Keitel beteiligten, bezweifelte der Minister, ob das Bekenntnis der Politik zur Kernenergie flächendeckend sei."

Merkel spielt auf Zeitgewinn und setzt Kommissionen ein.
Das Rezept, das bei Stuttgart 21 gewirkt hat, soll wieder helfen.

Erdbeben in Japan u.a.
          Minamisoma
          Strahlenbelastung von Arbeitern in Fukushima
          Leck in Reaktor 2 (kontaminiertes Wasser fließt direkt ins Meer, 2.4.2011)

Unruhen in Libyen und Reaktionen darauf
         Nato zerstreitet sich über Libyenaktionen
allgemein:
Unruhen in der arabischen Welt

Atomausstieg u.ä.:
Atomausstieg
Energiewirtschaft
speziell: Erneuerbare Energien
        Finanzspritze für offshore Windkraftanlagen

Links zu

Atomkraft, Atomkraftwerke, Atomlaufzeiten, Atommüllendlager, Atommülllager Asse,
Atomwaffen, Atomwaffensicherheit in den USA, Atomwaffensicherheit in Russland, Atomkonflikt mit Nordkorea


Übersicht über Themenseiten von Spiegel online

Sonntag, 6. April 2008

Todesstrafe in Japan

Im Mittelalter galt jahrhundertelang in Japan keine Todesstrafe. Das war damals weltweit ungewöhnlich. Heute sind Japan und die USA die einzigen fortgeschrittenen Industrienationen, wo die Todesstrafe noch nicht abgeschafft ist. Während es von den USA allgemein bekannt ist ("Dead man walking"), versucht Japan möglichst geheim zu halten, dass die Todesstrafe noch gilt. Dabei sind die Haftbedingungen besonders grausam: Tag und Nacht Licht über Jahrzehnte hin. Über Jahre der Zwang, stundenlang im Schneidersitz zu verharren. Auch sind die Fälle, wo Hinrichtungen sich aufgrund technischer Probleme läger hinziehen, offenbar noch häufiger als in den USA.