Ungarns Parlament hat am Dienstag András Baka mit der Zweidrittelmehrheit der Tisza-Partei zum Staatspräsidenten gewählt. Nach Ansicht der nun oppositionellen Fidesz-Partei von Ex-Premier Orbán ist die Wahl illegitim, da der Vorgänger Tamás Sulyok durch eine Verfassungsänderung abgesetzt worden war. Die Presse blickt bereits voraus auf ein neues Verfassungssystem. | |||||||||||||||||||
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Gewaltenteilung nimmt Gestalt anDaran, wie Péter Magyar die Situation gehändelt hat, erkennt man den Unterschied zu seinem Vorgänger, findet hvg:
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Symbolträchtige ÜbergangslösungIn Ungarn findet sowohl machtpolitisch als auch verfassungsrechtlich ein Epochenwechsel statt, meint 444.hu:
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Zurück ins Herz EuropasMit Baka im Präsidentenamt könnte Ungarn den Illiberalismus der 16-jährigen Regierung von Viktor Orbán hinter sich lassen, freut sich Der Standard:
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Donnerstag, 13. August 2026
euro|topics: Was bedeutet Bakas Wahl zum ungarischen Präsidenten?
Dienstag, 14. April 2026
Ergänzende Informationen zu den Folgen des Regierungswechsels in Ungarn
Die Morgenpost der Krautreporter berichtet am 14.4.26 dazu Folgendes:
"Die Wahl hat seine Tisza-Partei deutlich gewonnen, nun bereitet sich Péter Magyar auf den Machtwechsel in Ungarn vor. Gestern kündigte er an, eine Verfassungsänderung ins Auge zu fassen: Künftig soll die Amtszeit des Ministerpräsidenten auf zwei Wahlperioden begrenzt werden. Damit zielt er insbesondere auf die lange Machtstrecke seines autoritär regierenden Vorgängers Viktor Orbán, der insgesamt 16 Jahre im Amt war. „Er hatte die große Chance, im nationalen Interesse Großes zu leisten, damit Ungarn ein aufstrebendes europäisches Land wird“, zitiert t-online den künftigen Ministerpräsidenten. „Er hat diese Chance nicht genutzt, sondern missbraucht.“
Am Sonntag hatte die Tisza-Partei die Parlamentswahl in einem Erdrutschsieg gegen Orbáns Fidesz gewonnen: 93 der insgesamt 106 ungarischen Wahlkreise gingen an Tisza-Kandidat:innen. Das RND fasst drei Erkenntnisse aus der Wahl zusammen. Die taz wirft außerdem einen Blick nach Brüssel und ins EU-Parlament, wo Magyars Wahlsieg bei vielen für Erleichterung sorgt. Gleichzeitig habe sich in den vergangenen 16 Jahren unter Orbán einiges angestaut, heißt es – neben Korruption und Vetternwirtschaft im eigenen Land nämlich „jede Menge Altlasten in der Europapolitik“. Die EU-Spitze würde diese nun gerne möglichst schnell aus dem Weg räumen. Was der Wahlsieg von Magyar für Europa bedeutet erklärt auch der Deutschlandfunk etwas ausführlicher."
Montag, 13. April 2026
euro|topics: Was bedeutet Magyars Wahlsieg in Ungarn?
Péter Magyar hat die Parlamentswahl in Ungarn deutlich gewonnen: Seine bürgerliche und pro-europäische Partei Tisza gewann 138 von 199 Mandaten. Sie kann nun mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit unangefochten regieren. Premierminister Viktor Orbán, der Ungarn seit 2010 zunehmend autoritär geführt hatte, gestand die Niederlage seiner rechtspopulistischen Partei Fidesz ein. Die Wahlbeteiligung lag bei ungewöhnlich hohen 79,5 Prozent. | |||||||||||||||||||
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Neue Hoffnung für EuropaDagens Nyheter ist optimistisch:
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Moskau scheitert in BudapestRussland verliert nun seinen treuesten Verbündeten in der EU, stellt der ukrainische Parlamentsabgeordnete Mykola Knjaschyzkyj auf Facebook fest:
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EU kann sich nicht mehr versteckenLa Stampa mahnt:
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Hochgradig lebendige DemokratieDer Kurier betont die Bedeutung der kritischen Öffentlichkeit, die sich nicht mundtot machen ließ:
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Versuchung der Macht ist großDer deutliche Wahlsieg birgt auch Risiken, meint hvg:
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Jetzt wird es ungemütlich für Babiš und FicoUngarns Wahlergebnis ist eine unangenehme Botschaft für Orbáns in der Nachbarschaft regierende Gesinnungsgenossen, konstatiert Respekt:
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