In Italien haben sich Sozialdemokraten (PD) und die Bewegung Cinque Stelle auf eine Koalition verständigt. Damit sind Neuwahlen abgewendet. Giuseppe Conte, der in der Konfrontation mit Lega-Chef Salvini als Premier zurückgetreten war, wird am heutigen Donnerstag den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten. Die Presse ist darüber nur bedingt erleichtert.
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Statt Aufbruch wieder das alte Lied
Die Süddeutsche Zeitung ist schon jetzt ernüchtert:
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Das Spiel mit dem Feuer geht weiter
Kolumnist Massimo Franco befürchtet in Corriere della Sera weitere Spannungen:
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Salvini hat sich ins eigene Fleisch geschnitten
Salvini hat das Nachsehen, freut sich Fabio Pontiggia, Chefredakteur von Corriere del Ticino:
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Donnerstag, 29. August 2019
euro|topics: Neue Koalition: Kommt Italien nun zur Ruhe?
euro|topics: Europäische Kommentare zur Frage Hebelt Johnson die britische Demokratie aus?
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Großbritanniens Premier Johnson schickt das Unterhaus in eine fünfwöchige Zwangspause. Die Queen genehmigte die "prorogation", also die Schließung des Parlaments, vom 3. September bis zum 14. Oktober. Ein Gesetz gegen einen No-Deal-Brexit können die Abgeordneten damit aus Zeitmangel kaum noch beschließen. Kommentatoren versuchen Johnsons Motive zu ergründen.
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Gefährlicher Putschversuch
Johnson beschädigt die altehrwürdigen politischen Traditionen seines Landes, schimpft Berlingske:
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Johnson hält nur sein Wort
Man sollte sich nicht über Johnson wundern, betont Ethnos:
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Eskalation um des Wahlsiegs willen
Dem Premier geht es vor allem darum, sich möglichst gut für eine vermutlich bald stattfindende Neuwahl in Stellung zu bringen, erläutert The Guardian:
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Jetzt bleibt nur das Misstrauensvotum
Wie kann dieser Mann gestoppt werden?, fragt sich El Periodico de Catalunya:
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Endlich Klarheit in Großbritannien
Johnsons Plan, Neuwahlen zu provozieren, die ihn nach einem Brexit zum Premier machen, könnte durchaus aufgehen, glaubt die Neue Zürcher Zeitung:
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