Alice Weidel (Wikipedia) (ZEIT)
"[...] Sie ist seit 2017 Mitglied im Deutschen Bundestag. Weidel war zunächst ab September 2017 gemeinsam mit Alexander Gauland und ist seit September 2021 gemeinsam mit Tino Chrupalla Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion. Seit Juni 2022 ist sie zudem zusammen mit Chrupalla Bundessprecherin ihrer Partei. Darüber hinaus war sie von Februar 2020 bis Juli 2022 Landessprecherin der AfD Baden-Württemberg. Bei der Bundestagswahl 2017 bildete sie mit Gauland das Spitzenkandidaten-Duo für die rechtspopulistische und rechtsextreme AfD. Bei der Bundestagswahl 2021 kandidierte sie in gleicher Funktion gemeinsam mit Chrupalla. Für die Bundestagswahl 2025 ist sie Kanzlerkandidatin ihrer Partei, die damit erstmals eine solche aufstellt. [...]
Weidel äußerte sich 2019 im Sinne der Klimawandelleugnung. Sie glaube nicht, „dass der menschliche Einfluss auf die globale Erwärmung maßgeblich ist“. Die AfD hatte zuvor im Wahlkampf zur Europawahl 2019 ihren Standpunkt dazu modifiziert und von Anzeichen eines menschlichen Einflusses gesprochen.[87] Weidel berief sich auf den dänischen Physiker Henrik Svensmark, der den Einfluss des Kohlendioxids auf das Klima für überbewertet hält. Zudem hätten Forscher des Niels-Bohr-Instituts (NBI) gesagt, „dass es einen viel belastbareren Zusammenhang zur Sonnenaktivität“ hinsichtlich hoher CO2-Werte gebe. Am NBI ist Svensmark allerdings seit 1993 nicht mehr tätig, und das NBI befürwortet dessen Hypothesen auch nicht. Mit den von Weidel zitierten Aussagen über die Sonnenenergie bezog sich das Institut nicht auf die Erde, sondern auf den Mars. [...]" (Wikipedia)
"[...] Wenn sie über die Volksrepublik spricht, kommt Weidel ins Schwärmen. China sei ein Land der Extreme mit einem ganz anderen Menschenbild, sagt sie. "Unser Menschenbild ist abgeleitet aus der Bibel, als Ebenbild Gottes sind alle Menschen gleich." In China müsse sich der Mensch den Respekt anderer erst verdienen. Das funktioniere nur über einen Transmissionsriemen: Erfolg haben, Geld verdienen. "Das ist eine sehr materialistische, harte Kultur", sagt Weidel. Von den Chinesen habe sie eines gelernt: Wer Erfolg haben will, muss fleißig sein, braucht Hierarchie und straffe Führung. Das Bild, das sie von sich zeichnet, folgt diesem Motto. Rechtzeitig ins Bett, wenn sich die anderen nach Veranstaltungen noch einen Drink bestellen, dafür früh raus. "Ich bin morgens die Erste im Büro, bin da, wenn alles noch dunkel ist, ich arbeite immer", sagt sie. [...]" (ZEIT)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen